Die Ausstellung "Gemeinsam sind wir unerträglich" wandert nach Cottbus!

Birgit Marzinka

Aktuelle Ausstellungsstation im Stadtmuseum Cottbus!

Die Ausstellung ist ab 14.05.2024 bis 27.06.2024 im Stadtmuseum Cottbus zu sehen (Bahnhofstr. 22, 03046 Cottbus).

Vernissage am 14. Mai 2024 um 17 Uhr am Cottbuser Stadtmuseum gemeinsam mit den Zeitzeuginnen Ingrid Model und Veronika Lattich und der Kuratorin Ulrike Rothe.

Die Kooperationspartner sind die Initiative Aufarbeitung Cottbus e.V. und das Cottbuser Stadtmuseum.

 

Kommende Stationen:

VHS Studienhaus am Neumarkt in Köln (Juli 2024)

Magdeburger Dom (August 2024)

Autonomes Frauenzentrum Potsdam e.V. (Oktober 2024)

Gedenkstätte Andreasstraße Erfurt (ab November 2024)

 

Pressestimmen

Beitrag auf Deutschlandfunk Kultur über unsere Ausstellung: „Gemeinsam sind wir unerträglich“: Die DDR-Frauenbewegung (gesendet 24.01.2024)

Beitrag auf Radio 1 zur Vernissage 11.01.2024 in der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie

Weitere Informationen zur Ausstellung

Die Wanderausstellung "Gemeinsam sind wir unerträglich"

Birgit Marzinka

Nächste Ausstellungsstation im Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig. Vernissage am 7. März 2024, 19 Uhr!

Die Ausstellung ist ab 7.03.2024 bis 24.04.2024 im Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig zu sehen (Dittrichring 24, 04107 Leipzig).

Die Kooperationspartner sind das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V., die Bundestiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Pressestimmen

Beitrag auf Deutschlandfunk Kultur über unsere Ausstellung: „Gemeinsam sind wir unerträglich“: Die DDR-Frauenbewegung (gesendet 24.01.2024)

Beitrag auf Radio 1 zur Vernissage 11.01.2024 in der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie

Weitere Informationen zur Ausstellung

Die Wanderausstellung "Gemeinsam sind wir unerträglich"


Workshop Gedenkstätten an ehemaligen Haftorten als Projektionsflächen

Birgit Marzinka

Besuchererwartungen als Herausforderung für Bildung, Vermittlung und Forschung

Termin: 15. April 2024
Uhrzeit: 10:00 – 15:30 Uhr

Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5, 10117 Berlin

Veranstalter: Lernort Keibelstraße, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Organisatorinnen: Birgit Marzinka, Katharina Hochmuth, Amélie zu Eulenburg und Irmgard Zündorf

Thema

Gedenkstätten an ehemaligen Haftorten können sowohl faszinieren als auch überwältigen. Jedenfalls wirken sie oftmals emotionalisierend auf Besucherinnen und Besucher, für die sie als Projektionsflächen dienen, die häufig mit sehr individuellen (nicht unbedingt den historischen Tatsachen entsprechenden) Vorstellungen verbunden sind. Denn die Besucherinnen und Besucher kommen mit Vorannahmen; sie haben gefestigte Bilder im Kopf und bringen eine spezifische und individuelle Erwartungshaltung mit. Diese wird beeinflusst durch ihr allgemeines Vorwissen, Medien und manchmal auch familiären Erzählungen (z.B. von Hafterfahrungen). Der historische Ort wird in diesem Fall als authentischer Ort der ehemaligen Haftanstalt interpretiert, ohne die Veränderungen und die Nachnutzung zu berücksichtigen. Das wirft die Frage auf: Wie kann es trotz der starken Wirkung des Ortes und der individuellen Vorannahmen der Besucherinnen und Besucher gelingen, ein differenziertes Bild über die DDR zu vermitteln?

Die Mitarbeiter*innen und Mitarbeiter von Gedenkstätten stehen vor der Herausforderung, einerseits die Geschichte des jeweiligen Haftortes zu präsentieren und in den historischen Kontext einzubetten. Andererseits bleibt ihnen für ein vertieftes Eintauchen in die komplexen Themen des jeweiligen Ortes kaum ausreichend Zeit. Der Fokus des Angebots liegt häufig auf Kurzeitformaten, wie zum Beispiel klassischen Führungen.

Doch wie können Führungen es leisten, dass sich die die Besucherinnen und Besucher, sich einen Überblick verschaffen, ein eigenes Bild über die Geschichte entwickeln und eigene Urteile bilden können? Wie viel didaktische Reduktion ist erlaubt? Inwieweit ist es möglich, in der pädagogischen Arbeit ein differenziertes Bild zu vermitteln? Wie fließen die Erwartungen der Besucherinnen und Besucher in die Bildungs- und Vermittlungsarbeit mit ein? Wie kann das Thema „Emotionen“ von der Bildungsarbeit aufgenommen werden? Welche Instrumente sind wichtig, um „Emotionen“ und professionelle Distanz auszubalancieren, damit den Besucherinnen und Besuchern Raum für historisches Lernen bleibt? Wie kann vor diesem Hintergrund ein multiperspektivisches Angebot entstehen, das auf aktuellen Forschungsergebnissen beruht und zugleich ansprechend ist? Wie können Wissenschaft und Pädagogik gewinnbringend zusammenarbeiten bzw. wie kann der Austausch gestaltet werden?

Der Workshop möchte Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftler und Gedenkstättenpädagoginnen und -pädagogen zusammenbringen und mit ihnen über die skizzierten Fragen, über Kriterien für historisches Lernen am außerschulischen Lernort sowie über aktuelle Forschungsschwerpunkte diskutieren.

Programm

10:00 Uhr Begrüßung
Amélie zu Eulenburg und Birgit Marzinka

Impulsvorträge
(Moderation Katharina Hochmuth)

10:30 Uhr Vortrag
Christiane Birkert (Jüdisches Museum Berlin)
Besucher*innen im Museum – Erwartungen und Wünsche. Methoden und Erkenntnisse der Besucher*innenforschung

11:00 Uhr Vortrag
Kathrin Klausmeier (Universität Leipzig)
Besucher*innen im Fokus. Was heißt Besucher*innenorientierung an Gedenkstätten?

11:30 Uhr Vortrag
Christian Halbrock
Eine Forschungsperspektive auf die Haftorte. Authentischer Ort, Erwartungen, Fakten.

12:00 – 13:00 Uhr: Diskussion (Moderation Irmgard Zündorf)

13:00 – 14:00 Uhr: Mittagspause

14:00 – 15:30 Uhr: Fishbowl: Wie weiter in der Vermittlungsarbeit? (Moderation Birgit Marzinka)

  • Elke Stadelmann-Wenz (Gedenkstätte Hohenschönhausen)
  • Susanne Schäffner-Krohn (Gedenkstätte Brandenburg-Görden)
  • Axel Janowitz (Stasi-Unterlagen-Archiv)
  • N.N. (Lehrkraft)
  • Jens Gieseke (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung)

Abschluss ca. 15.30 Uhr

Zur Online-Anmeldung


Ausstellungskatalog: "Gemeinsam sind wir unerträglich"

Birgit Marzinka

Beschreibung

Die Ausstellung „Gemeinsam sind wir unerträglich“ (ab 8. Dezember 2023 in der Berliner Gethsemanekirche) und der sie begleitende Katalog erzählen erstmalig die Geschichte der unabhängigen Frauenbewegung der DDR in einer Gesamtschau. Versammelt werden dabei zahlreiche ostdeutsche Stimmen: Zeitzeuginnen blicken zurück, Historiker*innen führen in das Thema ein und vermitteln aktuelle Bezüge. Zahlreiche Dokumente, Fotos und Interviews zeigen, wie sich Anfang der 1980er Jahre die ersten Frauengruppen gründeten. Von Beginn an kritisierten viele dieser Gruppen die Situation von Frauen in der DDR und zogen die staatliche Doktrin von der verwirklichten Gleichberechtigung der Frauen in Zweifel. Am Ende der DDR entfaltete sich eine landesweit agierende Bewegung. Im demokratischen Aufbruch der Jahre 1989 und 1990 saßen ihre Akteur*innen an den Runden Tischen und forderten eine geschlechtergerechtere Gesellschaft ein.

Herausgeberinnen

Ulrike Rothe ist Historikerin und Soziologin. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Agentur für Bildung, Geschichte und Politik e.V..
Rebecca Hernandez Garcia studierte Geschichte, Philosophie und Archivwissenschaften. Sie ist Archivleiterin der Robert Havemann Gesellschaft – Archiv der DDR-Opposition.

Weitere Informationen

Der Ausstellungskatalog ist über den Buchhandel erhältlich.

Verlag: Mitteldeutscher Verlag
ISBN: 978-3-96311-872-2
Seitenzahl 196
Erscheinungsdatum: 01.12.2023

Rückblick auf die Vernissage in der Gethsemanekirche am 8. Dezember

Die Vernissage der Ausstellung fand am 8. Dezember 2023 in der Gethsemanekirche Berlin-Prenzlauer Berg statt. Nach einem Grußwort von Kvon Evelyn Zupke (SED-Opferbeauftragte beim Deutschen Bundestag) und einer Eröffnungsrede von Ulrike Rothe (Kuratorin), sprachen Katharina Hochmuth (Leiterin des Arbeitsbereichs Schulische Bildungsarbeit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur), Dr. Martina Weyrauch (Leiterin der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung), Dr. Jessica Bock (Historikerin) und Judith Geffert (Kuratorin) über die Ausstellung. Moderiert wurde das Podiumsgespräch von Rebecca Hernandez Garcia (Kuratorin). Die Veranstaltung wurde von Beate Wein musikalisch begleitet.

Die Ausstellung wurde mit freundlicher Unterstützung des Digitalen Deutschen Frauenarchivs eröffnet. Die Ausstellung wird gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung und des Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur.


Auszeichnung "Aktiv für Demokratie und Toleranz" der bpb

Birgit Marzinka

Vielen Dank für die Auszeichnung!

Wir freuen uns sehr, eines der Projekte zu sein, die im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2023 der Bundeszentrale für politische Bildung ausgezeichnet wurden. Schaut Euch auf dem Instagram-Kanal von @bpb_engagiert auch die anderen tollen Projekte an!

Weitere Informationen über den Wettbewerb auf der Webseite der bpb


Spielfeld Deutschland - Workshop für die Grundschulen

Birgit Marzinka

Unser Angebot für den Gewi- und Sachunterricht an Berliner Schulen.

  • Zielgruppe: Schüler*innen der Klassen 4 bis 6
  • Dauer: 90 Minuten
  • Kosten: keine

Lernen im Spiel

Der Workshop „Spielfeld Deutschland“ vermittelt Schüler*innen der Klassen 4 bis 6 einen spannenden und anschaulichen Einblick in die Blockkonfrontation des Kalten Krieges, die Teilung Berlins sowie die Lebensverhältnisse in Ost und West.

In drei Spielrunden erfahren die Schüler*innen durch praktische Übungen und Aufgaben, wie sich Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg in zwei politische Systeme spaltete. Sie lernen, welche Rolle die Alliierten bei der Teilung Berlins spielten und wie sich die Lebensbedingungen in Ost und West unterschieden.

Konkrete Vorteile für Schüler*innen

  • Die Schüler*innen erhalten einen vertieften Einblick in ein wichtiges historisches Thema.
  • Sie lernen, sich eigenständig und kreativ mit historischen Themen auseinanderzusetzen.
  • Sie entwickeln ein Verständnis für die Ursachen und Folgen des Kalten Krieges.

Anmeldung

Der kostenfreie Workshop kann jederzeit über den Lernort Keibelstraße gebucht werden.

Mail: anmeldung@keibelstrasse.de
Telefon: 030 – 28 09 80 11


Jugendliche erstellen eine virtuelle Ausstellung zu DDR-Jugendkulturen

Birgit Marzinka

Am 8.12.2023 findet im Jugendzentrum Königstadt die Abschlussveranstaltung statt.

Das Thema Jugendkulturen in der DDR wurde in den letzten 10 bis 15 Jahren immer wieder in Büchern, Filmen und Webseiten thematisiert. Jedoch konzentrierten sich die Veröffentlichungen zum einen meist auf nur eine Gruppe und damit einen Teilaspekt von Jugendkultur. Zum anderen erstellten Erwachsene die Informationen. Der jugendliche Blick auf das Thema, zumal in größerer Breite, kommt in der Öffentlichkeit insofern bislang deutlich zu kurz.

Jugendliche und junge Erwachsene erstellen nun im Rahmen des Projekts eine Online-Ausstellung zu Jugendkulturen in der DDR. Sie wurde auf der Webseite DDR Jugendkulturen veröffentlicht. In Workshops entstanden etwa zehn verschiedene virtuelle Ausstellungsräume zu jeweils einer Jugendkultur; sie wurden durch eine Einführung in das jeweilige Thema ergänzt. Dabei erfolgte auch eine Verknüpfung zur deutsch-deutschen Geschichte.

Das Vorhaben entstand als Kooperation zwischen dem Lernort Keibelstraße und dem Medienzentrum Pankow. Der Lernort Keibelstraße befindet sich in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt II in Berlin-Mitte und unterstand dem Ministerium des Innern. In der Haftanstalt war der Anteil der inhaftierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufgrund seiner Lage punktuell sehr hoch. Das Medienzentrum Pankow befindet sich im historischen Gebäude der ehemaligen Kreisleitung der FDJ. Später wurde es zum Haus der Jugend und zwischen 1962 bis 1990 war der Radioklub der DDR dort untergebracht. Auch der Kooperationspartner hat damit direkte Bezüge zur DDR und zum Thema Jugendkulturen.

Das Team des Lernorts Keibelstraße sammelte Quellen zu den unterschiedlichen Jugendkulturen, knüpfte Kontakte zu Zeitzeug*innen und recherchierte in fachwissenschaftlicher Literatur. Das Material und die Kontakte dienen als Quellenmaterial für das Projekt und führten zu Interviews mit Zeitzeug*innen.

Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Jugend Erinnert“ Förderlinie SED-Unrecht, das in Kooperation mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt wird.


Brandenburg ´33

Birgit Marzinka

Ein Projekt des Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus

Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler. Dieser Tag markiert das Ende der Weimarer Republik und den Beginn des Nationalsozialismus. Hitlers Kabinett aus Deutschnationalen und Nationalsozialisten war sich von Beginn an einig, dass die Reichstagswahlen am 5. März 1933 die letzten sein sollten. Fortan wurde per Ermächtigungsgesetz diktatorisch regiert. Aber wie gelang es im Laufe des Jahres 1933, diese nationalsozialistische Herrschaft auch in der Fläche durchzusetzen? Und welche Unterstützung gab es vor Ort?

Bereits 80 Jahre nach der Machtübertragung an die NSDAP, im Jahr 2013, entwickelte das Aktionsbündnis Brandenburg in Kooperation mit der Agentur für Bildung, Geschichte und Politik  und dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien e. V. diese Webseite. Auch damals basierte sie auf lokalen Ereignissen, die von den Initiator*innen und von interessierten Bürger*innen aus ganz Brandenburg zusammengetragen wurden. Diese mehr als 200 Ereignisse zeigen, dass die Durchsetzung des Nationalsozialismus von Beginn an mit Gewalt, Terror und Einschüchterung einherging.

90 Jahre nach der Machtübertragung haben wir zum Jahr 2023 die Webseite überarbeitet und ihr eine neue Gestalt gegeben. Zusätzlich wählte das Aktionsbündnis Brandenburg zusammen mit der Agentur für Bildung, Geschichte und Politik  acht Städte in Brandenburg aus und mit Hilfe der vorliegenden Beiträge, aber auch durch weitere Recherchen in den Archiven und vor Ort, acht Audiowalks entwickelt. Sie berichten von nationalsozialistischen Überzeugungstäter*innen und ihren ersten Opfern: den Jüdinnen*Juden und den politischen Gegner*innen aus SPD und KPD. Im Blickpunkt steht aber auch, welche Entscheidungen verschiedene Menschen vor Ort in dieser Zeit trafen und wie sie sich im Angesicht des NS-Terrors verhielten.

Die Audiotracks auf unserer Website begleiten Sie bei Ihrem Gang durch Stadt. Gemeinsam suchen wir Orte auf, an denen noch heute offensichtliche oder versteckte Spuren des Geschehens im Stadtbild zu entdecken sind. Diese Spuren entsprechen oft, aber nicht immer, den heute historisch bedeutsamen Gebäuden, Plätzen und Denkmälern der Stadt.

Die Audiowalks sind eine Ergänzung der ursprünglichen Website. Zusätzlich bietet Ihnen unsere Karte die Möglichkeit, die über 200 Ereignisse nach Themen zu filtern und sich bestimmte Regionen genauer anzuschauen. Begeben Sie sich gern eigenständig auf die weitere Spurensuche!

Zur Webseite Brandenburg ´33


Filmreihe: DDR erklärt

Birgit Marzinka

Mit der Filmreihe erhalten Kinder ab der Jahrgangstufe 4 eine Einführung in die Themen Flucht aus der DDR, die Stasi (Staatssicherheit) und die Geschichte der DDR. Die Filme sind 2 Minuten lang und im Animationsstil produziert. Sie stehen für die nicht-kommerzielle Bildungsarbeit kostenlos zur Verfügung,  können auf Webseiten eingebettet und heruntergeladen werden. Bildungsmaterial zur Filmreihe kommt im Jahr 2023.


Interviewprojekt: Ausbau der Lernmodule am Lernort Keibelstraße

Birgit Marzinka

Ziel des Projekts war es, zu ausgewählten Straftatbeständen vier weitere Interviews mit Zeitzeug:innen d.h. ehemaligen Inhaftierten der UHA II durchzuführen und für die Bildungs- und Vermittlungsarbeit am Lernort nutzbar zu machen. Die erhobenen Interviews und begleitenden Dokumente aus den persönlichen Archiven der Zeitzeug:innen wurden daher in mehreren Arbeitsschritten aufbereitet: die Transkription der audiovisuellen Aufnahmen, die Erstellung von Kurzfilmen zu Straftatbeständen, Haftbedingungen und Strafverfahren, die Untertitelung der Kurzfilme und die Entwicklung neuen Bildungsmaterials. Ergebnis waren neu entwickelte Lernmaterialien bzw. die Ergänzung der bestehenden Lernmodule zu den Straftatbeständen, zu denen bis dato nur die Erzählung eines Zeitzeugen/einer Zeitzeugin zugrunde lag. Zudem wurden die neuen Kurzfilme auch auf die Medienstationen der Lernort-Ausstellung eingepflegt und mit neuen einführenden und Hintergrundtexten ergänzt.

Das Projekt wurde vom Berliner Beauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert und 2020 durchgeführt.


Web-Seminar-Berichte

Birgit Marzinka

Lernort Keibelstraße führt immer wieder Online-Seminare für Lehrkräfte und

Mitarbeiter*innen aus Gedenkstätten, Museen, Archive, Bildungsträger, Einrichtungen der Aufarbeitung der SED-Diktatur, Schulbehörden sowie Universitäten durch. Hierbei ist es uns wichtig, verschiedene Aspekte der Bildungsarbeit zu reflektieren und diskutieren.
Die Online-Seminare dokumentieren wir, damit Sie diese nachlesen können.

Zu allen Web-Seminar-Dokumentationen